Wieder fing der Tag mit gutem Wetter an und es fuhr sich ganz flüssig. Die E6 (eine Fernstraße, welche ich vom Nordkap bis Trodheim befahren wollte) war wenig befahren und die Landchaft war typisch norwegisch, unten ein paar Felder, dann Wald, Wiesen und Schnee. Quasi so, als würden die Alpen 1500 Meter tief im Wasser stehen.Wie die letzen Tage ging es ständig auf und ab und wie bisher an jedem Tag (bis Tag 6) waren über 2000 Höhenmeter zu überwinden. Und es gibt Momente, an denen es etwas nervt, zumal die Anstiege oft kurz aber steil sind. Habe mich aber mit abgefunden und fahre die Anstiege recht langsam hinauf und trete bei den Abfahrten in die Pedale. Sonst macht man permanenten Intervalltraining, was nicht gerade sein muss. Schön sind vor allem die langen Anstiege, da man dann die immer gute Aussicht genießen kann.Als es nachmittags zuzog, entschied ich mich eine Pause zu machen. Bis dahin war alles gut, dann kamen vier tolle Dinge zusammen. Es fing tatsächlich an zu regnen, mein Fahrrad-Computer war kaputt und als ich wieder losfuhr zeigte das Straßenschild 15km zum nächsten Ort an als gedacht und es ging bergauf, bergauf, bergauf. Da wurde es zur Kopfsache und auf einem Fjell im Nebel nahm ich mir dann vor, beim nächsten Campingplatz eine Hütte zu nehmen. Zwei Stunden später kam ich an, die Hütte war warm, ich konnte die Sachen trocknen und der Radcomputer ging wieder. So ging der Tag gut zu Ende;-)
14. Juli 2012
Tag 4: Oteren/Lyngen-Alpen - Oyjord (173km/713km)
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